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Antriebslösungen für jede Anwendung

Mit der zunehmenden Komplexität industrieller Anlagen steigen auch die Anforderungen an die Antriebstechnik. Die Winkelgetriebe der ZAE stehen seit vielen Jahren für höchste Qualität. Dies gilt sowohl für unser umfangreiches Katalogprogramm als auch für maßgeschneiderte Antriebslösungen, die wir ganz nach den Spezifikationen unserer Kunden entwickeln.

Was unsere Produkte auszeichnet

Hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit

Kurzfristige Verfügbarkeit von Getrieben und Teilen

Erstklassige Qualität „Made in Germany“

Zahlreiche individuelle Modifizierungsmöglichkeiten

Generelle Informationen zu ZAE Produkten

Selbsthemmung

Das Phänomen der Selbsthemmung betrifft Spindeln und Schraub-Wälzgetriebe wie Schneckengetriebe. Wichtig zu wissen ist, dass nicht jede Schneckenradverzahnung selbsthemmend ist und damit einen vergleichsweise niedrigen Wirkungsgrad ausweist.

Um eine Selbsthemmung oder sogar Selbstbremsung in einer Verzahnung zu erreichen sind bestimmte Voraussetzungen in der Verzahnungsgeometrie zu erfüllen:

Selbsthemmung:

  • Hemmfaktor > 1
  • Mittensteigungswinkel der Verzahnung < 2,5°

Selbstbremsung:

  • Bremsfaktor > 1
  • Mittensteigungswinkel der Verzahnung < 1,5°

In kritischen Anwendungen, beispielsweise bei schwebenden Lasten, darf eine Getriebeverzahnung mit Selbsthemmung oder Selbstbremsung nicht eine separate Bremse ersetzen. Äußere Einflüsse, wie Schwingungen, können in ungünstigen Fällen zur Aufhebung einer Selbsthemmung führen. Folgende Unterscheidungen sind in diesem Zusammenhang sinnvoll:

 

Statische Selbsthemmung:

Selbsthemmung liegt vor, wenn sich ein in Ruhe befindliches Schneckengetriebe auch durch beliebig große am Rad angreifende Momente nicht in Bewegung setzt.

Dynamische Selbsthemmung:

Selbsthemmung liegt vor, wenn sich ein in Ruhe befindliches Schneckengetriebe auch durch beliebig große am Rad angreifende Momente nicht in Bewegung setzt. Dabei kann das ganze Getriebe oder auch alleine die Abtriebswelle systembedingten Schwingungsanregungen ausgesetzt sein.

Selbstbremsung:

Ein Getriebe ist selbstbremsend, wenn es bei Fortfall des Antriebes (Motor) unabhängig von der Belastung am Schneckenrad aus der Bewegung heraus alleine durch innere Reibungsvorgänge abbremst und zum Stillstand kommt.

ATEX

ATEX ist die gängige Abkürzung für ATmosphères Explosibles. Früher wurden entsprechende Richtlinien vor allem auf elektrische Komponenten angewendet. Vor allem Elektromotoren mussten durch druckfeste Kapselung und eine Baumusterprüfung für den Einsatz in explosionsfähigen Atmosphären zertifiziert werden. Seit einigen Jahren gibt es seitens der Europäischen Union ebenfalls Vorschriften für den Einsatz von mechanischen Komponenten in solchen Bereichen. Dazu wurden verschiedene Geräteschutzniveaus (EPL) Gerätegruppen definiert.

Für die höchsten Geräteschutzniveaus sind Baumusterprüfungen erforderlich. Bei gelegentlich auftretenden Explosionsgefährdungen reichen Risikobewertungen und Konformitätserklärungen der Hersteller. Dabei müssen auf dem Typenschild entsprechende Kennzeichnungen vorhanden sein und in der Betriebsanleitung auf alle möglichen Gefahren hingewiesen werden. ZAE-AntriebsSysteme bietet seinen Kunden entsprechende Beratung und Produkte an.

Blue Competence

Die Wahl des richtigen Getriebekonzeptes ist von entscheidender Bedeutung für die Leistungsdichte, die Lebensdauer und den Wirkungsgrad eines Getriebestranges. Dabei geht es um die Schonung von Ressourcen und Reduzierung der Total Life Cycle Costs. Wichtig ist es hier, die richtige Balance zwischen allen gestellten Anforderungen zu finden.
Ein schönes Beispiel hierfür ist die zurückliegende erfolgreiche Optimierung unserer Kegelradgetriebe. Hierbei wurden gleichzeitig reibungsarme Lager und Radial-Wellendichtringe, sowie optimierte Schmierstoffe berücksichtigt. Dadurch konnte die Verlustleistung halbiert und damit die Leistungsfähigkeit der Antriebe deutlich gesteigert werden. Für Heavy Duty Anwendungen bieten wir Ausführungen mit verstärkten Verzahnungen und Lagerungen an.

Bei ZAE achten wir auf Effizienz und Nachhaltigkeit à Blue Competence

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von abgegebener Leistung zu zugeführter Leistung.

Bei ZAE ist es uns wichtig im Hinblick auf Wirkungsgrade, immer die Betrachtung des gesamten Antriebsstranges (elektrische und mechanische Komponenten) im Blick zu behalten. Neben der richtigen Auswahl der elektrischen Antriebstechnik ist es entscheidend getriebeseitig ein dazu passendes Konzept zu finden. Bezüglich eines Getriebes ist hierbei die Festlegung der Zahnradbauformen, Zahnradstufenzahl und die Festlegung der Übersetzungssprünge von entscheidender Bedeutung. Außerdem ist das richtige Lagerungs- und Dichtungskonzept wie auch die Schmierung ausschlaggebend.

Merke: Es gibt keine Getriebetypen mit einem generell schlechten Wirkungsgrad! Die Richtige Auswahl eines zur Anwendung passenden Antriebs ist das A und O.

Fachexpertise in jeder Prozessphase

Je höher die Anforderungen, desto mehr zählen tiefgehendes Know-how und Prozess-Qualität. Wir begleiten Sie von der Konzeption, Konstruktion und Fertigung bis zur Montage. Damit Ihre Getriebelösung perfekt passt.

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In vielen Branchen zu Hause

Aus Erfahrung wissen wir: Spezialwissen ist in vielen Anwendungsbereichen unabdingbar, damit Leistung, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit optimal zum Tragen kommen. Profitieren Sie von unseren erfolgreichen Referenzprojekten.

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100 Jahre hochwertige Antriebslösungen

Eine gemeinsame Kultur, bewegte Geschichte sowie viele Innovationen im Laufe der Zeit sind das, was uns als Team zusammen schweißt und Höchstleistungen erbringen läßt. Lernen Sie uns, und das, was uns antreibt, näher kennen.

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